Branchen/Öffentliche Hand/Programme für Kommunen
Für Städte und Gemeinden

Ein Wasserspar-Programm für Haushalte — und Anpassung an Trockenheit.

Wir helfen der Kommune, den Wasserverbrauch in den Haushalten der Bürger zu senken. Niedrigere Rechnungen, weniger Druck auf die Ressourcen und fertige Öffentlichkeitsarbeit — nach dem Vorbild bewährter Programme in Deutschland.

Was das Programm umfasst

Ein Komplettpaket für die Kommune

01

Sparkomponenten für Haushalte

Duschregler und Perlatoren für die Bürger. Sie setzen sie in wenigen Minuten selbst ein — ohne Installateur und ohne Eingriff in die Leitungen.

02

Verteilung, die funktioniert

Ein Coupon im Amtsblatt, Ausgabe im Rathaus, in der Bibliothek oder über das Sozialamt. Keine Montagefirma, keine Inventarisierung.

03

Kommunikation und Auswertung

Texte fürs Amtsblatt, eine Pressemitteilung und die Berechnung, wie viel Kommune und Haushalte tatsächlich gespart haben. Grundlage für Anpassungs- und ESG-Berichte.

Ablauf

Wie das Programm abläuft

01

Umfang

Nach Haushaltszahl und Bebauungstyp legen wir Stückzahl, Zusammenstellung und Budget fest.

02

Coupon

Angebot und Coupon erscheinen im Amtsblatt. Die Bürger wissen, was sie bekommen, wo und bis wann.

03

Ausgabe

Rathaus, Bibliothek, Sozialamt. Wir empfehlen ein Limit je Haushalt und die Aufteilung in zwei Runden.

04

Einbau

Die Bürger selbst, in Minuten. Eine einfache Anleitung liegt bei — es wird nichts gebohrt oder demontiert.

05

Auswertung

Aus der ausgegebenen Stückzahl berechnen wir die Wasser- und Energieeinsparung und übergeben der Kommune die Grundlage für die Kommunikation.

Zwei Runden haben einen praktischen Grund: Die erste zeigt das tatsächliche Interesse, und erst danach wird der Rest bestellt. In Freiburg gingen von den ersten 7 500 Stück 5 500 binnen weniger Tage weg — die zweite Runde umfasste dann 12 500 Stück.

Belegtes Ergebnis

Was das Programm in Freiburg erreicht hat

Wirkung für die Stadt pro Jahr

20 000
ausgegebene Stück in zwei Runden, das gesamte Programm in etwa drei Monaten
Umfang
126 360 m³
Wassereinsparung pro Jahr — die Stadt übersetzte das mit 631 800 Badewannen
Wasser
~1 000 t
CO₂-Einsparung pro Jahr durch weniger Warmwasserbereitung
Emissionen

Und was ein einzelner Haushalt davon hat

Nach Angaben der Stadt spart ein durchschnittlicher Haushalt jährlich rund 8 000 Liter Warmwasser a 300 kWh Energie — in Freiburg entsprach das 100–120 € pro Jahr. Der Duschregler senkte dort den Durchfluss von 16 auf 9 l/min.

Quelle: Amtsblatt der Stadt Freiburg (Nr. 835, 18. 3. 2023). Die Stadt rechnete konservativ damit, dass 75 % der ausgegebenen Stück tatsächlich eingebaut werden. Es sind deutsche Zahlen zu deutschen Preisen — die Umrechnung für Ihre Kommune erstellen wir mit den örtlichen Wasser- und Energiepreisen.

Bewährte Vorbilder

Zwei Modelle, die sich in Deutschland bewährt haben

Sie unterscheiden sich darin, wer das Programm führt und was es auslöst. Danach richtet sich auch die Argumentation gegenüber den Bürgern.

MODELL A · STADT

Freiburg, 2022–2023

  • Initiator und Zahler war die Stadt selbst.
  • Zwei Runden, insgesamt 20 000 Stück, Limit 2 Stück pro Person.
  • Ausgabe über das Umweltamt, das Sozialamt, die Stadtbibliothek, das Jobcenter und Quartierstreffs.
  • Die zweite Runde richtete sich an von Energiearmut bedrohte Haushalte.
Passt zu größeren Städten ohne akute Wasserkrise — es trägt ein Umwelt- und ein Sozialthema.
MODELL B · WASSERVERBÄNDE UND GEMEINDEN

Raum Müllheim, seit 2022

  • Initiatoren waren zwei Wasserverbände gemeinsam mit der Stadt und den umliegenden Gemeinden.
  • Auslöser war die Trockenheit — die Schüttung der örtlichen Quellen fiel von 140 auf 25 m³/h.
  • Ein im Amtsblatt abgedruckter Coupon, 1 Stück je Haushalt, Abholung im Rathaus.
  • Laut den Verbänden ging es um eine Einsparung von bis zu 150 € pro Jahr und Haushalt.
Passt zu Regionen unter Wasserstress. Kosten und Nutzen teilen sich Versorger und Gemeinden.

Modell B ist überall dort interessant, wo der Wasserversorger mitmacht — geringerer Haushaltsverbrauch liegt auch in seinem Interesse. In Tschechien lässt es sich an die Initiative Zachraň modrou (rewater als Betreiber) und an das Partnerprojekt Energo-Chudoba für von Energiearmut bedrohte Haushalte anknüpfen — beides sind tschechische Programme.

Nutzen für die Kommune

Einsparung, Anpassung und PR in einem

Das Programm hilft den Bürgern, erfüllt Ziele der Trockenheitsanpassung und gibt der Kommune ein positives Thema für Kommunikation und ESG.

Niedrigere Haushaltskosten
Eine direkte Einsparung auf den Rechnungen der Bürger.
Anpassung an Trockenheit
Eine messbare Senkung des Wasserverbrauchs.
Positives PR / ESG der Kommune
Eine fertige Kampagne und ein belegbarer Effekt.
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Wir bereiten ein Programm für Ihre Kommune vor

Vom Umfang über die Komponenten bis zur Kommunikation mit den Bürgern.

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