Wir montieren flächendeckend und ohne Betriebsunterbrechung — unsere Produkte und die, die Sie bereits anderswo gekauft haben. Jede Entnahmestelle bekommt eine neue Dichtung, ein definiertes Anzugsmoment und eine Dichtheitsprüfung. Und mit der Montage ist es nicht vorbei: der Einsatz ist ein Verschleißteil.

Der Austausch an einem Waschtisch dauert wenige Minuten. Das Problem beginnt bei achthundert — in einem ausgebuchten Hotel.
Wir arbeiten uns nach Ihrem Zeitplan durch Etagen und Flügel. Der Betrieb läuft weiter — kein Zimmer, keine Station und kein Büro schließt unsertwegen.
Wir montieren auch Produkte, die Sie anderswo gekauft haben. Wenn sie ohnehin im Lager liegen, gibt es keinen Grund, sie dort zu lassen — Montage ist eine Leistung, keine Beigabe zur Bestellung.
Jede Entnahmestelle dokumentiert: was daran war, was jetzt daran ist und welchen Durchfluss wir gemessen haben. Grundlage für die Bestandsaufnahme und für spätere Reklamationen.
Vier Dinge, auf denen es beruht — und die beim schnellen Wechsel am häufigsten ausgelassen werden.
Der O‑Ring ist ein Verschleißteil und wird bei jeder Demontage getauscht. Eine alte, verhärtete Dichtung ist die häufigste Ursache dafür, dass eine Verbindung nach dem Wechsel tropft.
Ein Strahlregler wird auf ein festgelegtes Moment angezogen, nicht „mit Kraft". Überdreht reißt das Gehäuse und das Gewinde aus; zu locker sickert es an der Dichtung vorbei.
Wir reinigen den Dichtsitz und das Gewinde in der Armatur selbst. Kalk auf dem Sitz lässt auch eine neue Dichtung nicht dicht werden — die Verbindung tropft, ganz gleich was wir hineingeschraubt haben.
Nach dem Einbau prüfen wir jede Verbindung und messen den tatsächlichen Durchfluss. Die Zahl im Protokoll stammt nicht aus dem Katalog, sondern von dieser Entnahmestelle.
Sie stammen nicht von uns — sie folgen aus den Normen und aus der Physik. Sind sie nicht erfüllt, sagen wir das beim Audit, nicht erst bei der Reklamation.
Er setzt sich mit Kalk und Schmutz zu, der Durchfluss sinkt allmählich. Das ist kein Mangel, das ist das Prinzip — und genau deshalb lässt er sich einzeln tauschen, ohne die Armatur anzurühren.
Wie schnell sich ein Einsatz zusetzt, hängt von der Wasserhärte und vom Betrieb ab. Die Hersteller von Sanitärarmaturen nennen übereinstimmend nur eine qualitative Regel — „je nach Wasserhärte"; eine Zahl garantiert niemand. Angaben wie „alle sechs Monate", die im Netz kursieren, stammen aus der Installateurpraxis, nicht aus einer Norm und nicht aus einer Vorschrift.
Deshalb bieten wir einen jährlichen Serviceeinsatz als Ausgangsintervall an und passen sie nach dem ersten Jahr daran an, was die Messung tatsächlich zeigt. Bei hartem Wasser häufiger, bei weichem kann weniger genügen.
Der Einsatz wird in Sieb, Dichtung und Gehäuse zerlegt.
Zitronensäurelösung, weiche Bürste und gründliches Spülen mit klarem Wasser.
Die Dichtung immer. Den Einsatz dort, wo Reinigen den Durchfluss nicht zurückbringt.
Wiedereinbau mit dem vorgegebenen Anzugsmoment, Dichtheitskontrolle, Durchflussmessung und Eintrag in die Servicekarte.
Darin sind sich die Hersteller von Sanitärarmaturen über die Marken hinweg einig. Aggressive Chemie zerstört nicht nur den Einsatz — sie beschädigt auch die Oberfläche der Armatur.
| Teil | Was damit zu tun ist | Wann |
|---|---|---|
| Einsatz des Strahl- bzw. Durchflussreglers | wird gereinigt; bei nicht zu beseitigender Verschmutzung getauscht | nach Wasserhärte und Rückgang des Durchflusses |
| Dichtungen (O-Ringe) | tauschen | bei jeder Demontage |
| Brauseschlauch | tauschen | bei Beschädigung oder sichtbarem Biofilm |
| Brausekopf | wird gereinigt | Tausch erst bei nicht zu beseitigender Verschmutzung |
| Schmutzfänger / Filter | reinigen oder tauschen | nach Herstellerangabe und EN 806-5 |
Das schafft Ihr Betriebspersonal. Wir liefern eine kurze Anleitung dazu — den Ablauf und die Liste dessen, womit nicht gereinigt werden darf.
Machen wir, im Rahmen des Serviceeinsatzes. Das Ergebnis geht in die Servicekarte.
EN 806-5 hält fest, dass die Verantwortung für Betrieb, Kontrolle und Wartung in örtlichen und nationalen Vorschriften geregelt ist, und verlangt, dass die für Betrieb und Wartung erforderlichen Informationen vorliegen. Die Servicekarte, die wir führen, ist Teil dieser Nachweiskette — Ihre Pflicht nach diesen Vorschriften ersetzt sie aber nicht.
Strahlregler mit Laminarstrahl statt belüftender Strahlregler und Tausch nach Plan statt nach Zustand. Grund sind Aerosol und Stagnation, nicht die Einsparung.
Sagen Sie uns, wie viele Entnahmestellen und in welchem Objekt. Wir melden uns innerhalb von zwei Arbeitstagen.